Krankenversicherungen für Senioren wird deutlich teurer

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Die Preise für private Krankenversicherungen in Spanien sind im letzten Jahr stark gestiegen. Vor allem Senioren spüren dies in ihrem Geldbeutel. Im Durchschnitt stiegen die Beiträge um etwa 13 Prozent, aber für Menschen ab 65 Jahren kann der Anstieg bei Verlängerung der Police bis zu 30 Prozent betragen.

Viele Senioren geben an, dass ihre Krankenversicherung kaum noch bezahlbar ist. Einige Versicherte sehen ihre Prämien innerhalb weniger Jahre um mehr als die Hälfte steigen. Dies sorgt für Unsicherheit, insbesondere bei Rentnern mit einem festen Einkommen, die wenig Spielraum haben, um höhere Kosten aufzufangen.

Auffällig ist, dass vor allem Bestandskunden mit den größten Erhöhungen konfrontiert sind. Neukunden werden oft attraktivere Tarife angeboten, aber sobald eine Police verlängert wird, kann der Preis plötzlich stark ansteigen. Dies geschieht vor allem bei älteren Versicherten.

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Das Alter spielt dabei eine große Rolle. Ab 65 Jahren sind die Beiträge bereits deutlich höher als bei jüngeren Versicherten. Über 70 Jahre steigen die Kosten oft noch weiter an, da Versicherer ältere Menschen als größeres Risiko betrachten.

Die Unterschiede zwischen den Versicherungen sind groß. Bei umfassenden Policen ohne Selbstbeteiligung können ältere Menschen im Vergleich zu jüngeren Kunden jährlich mehr als tausend Euro zusätzlich zahlen. Auch bei einfacheren Policen bleiben die Preisunterschiede beträchtlich.

Was viele Versicherte stört, ist die mangelnde Transparenz. Versicherer sind nicht verpflichtet, im Voraus Auskunft über künftige Preiserhöhungen zu geben. Sie müssen die neue Prämie lediglich spätestens zwei Monate vor Vertragsverlängerung mitteilen. Daher weiß man oft erst spät, woran man ist.

Quelle: Agenturen